Sony Ericsson hat heute, Montag, mit dem "Elm" und dem "Hazel" zwei neue Handymodelle als Teil seiner GreenHeart-Reihe vorgestellt. Diese Öko-Linie setzt unter anderem auf Recycling-Kunststoff und die Herstellung der Geräte führt laut Unternehmen zu 15 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei herkömmlichen Handys.
Bis 2015 will Sony Ericsson sogar die CO2-Emissionen all seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus um 15 Prozent reduzieren. "Da die Herstellung dieser Produkte viel Energie verbraucht, wäre das ein wichtiger Schritt", meint Tom Dowdall, Koordinator der Greenpeace-Kampagne Greener Electronics, auf Nachfrage von pressetext. Er bestätigt, dass Sony Ericsson auch aus Greenpeace-Sicht relativ gute Umwelt-Arbeit liefert, wenngleich ein Bekenntnis zu globalem Handeln gegen den Klimawandel wünschenswert wäre.
Wirklich umweltfreundlich
In Sachen Umweltfreundlichkeit setzt Sony Ericsson bei den GreenHeart-Geräten nicht nur auf Recycling-Kunststoff. Auch auf gefährliche Substanzen wird laut Unternehmen verzichtet, darunter Brom, das speziell als Bestandteil von Flammschutzmitteln (BFRs) immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist. Durch einen umfassenden Verzicht auf PVC und BFRs sei Sony Ericsson ebenso wie Nokia und Apple vielen Konkurrenten voraus, so Dowdall.
Im Gegensatz zum Samsungs kürzlich gestartetem Ökogerät Blue Earth verzichten die Sony Ericsson-Modelle auf ein Solarpanel.
ghandy
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